Vorlesung… die unangenehme Seite des Studiums

Auf der Suche nach neuen Ideen für einen Blogpost habe ich mir gerade die Frage gestellt, was machen Blogger eigentlich so? Was macht einen Blog aus? Als ich mich neulich durch die Blogwelt geklickt habe, bin ich auf den Blog von criticalpixie gelandet. Dort habe ich mir ihre Postings über ihr Leben mit dem „Galan“ unter der Kategorie Mann oh Mann durchgelesen. Sie hat mich daran erinnert, dass wir Blogger einfach aus dem Alltag schreiben und die erlebten Situationen abstrahieren, überspitzen und genau unter die Lupe nehmen. Zumindest sind es diese Beiträge, die mir auf Blogs sogar am besten gefallen. Denn man findet sich oft in ihnen wieder oder kennt zumindest ähnliche Situationen.

Nun, was erlebe ich denn so in meinem Alltag über das ich Bloggen könnte? Vielleicht könnte ich über das Bloggen, was ich gerade tue. Ich sitze in einer Vorlesung in der Hochschule. Weiterlesen

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Leben … am liebesten in einem Paralleluniversum

Als ich am Wochenende daheim war habe ich mal wieder in einem meiner alten Notizbücher gestöbert und alte Texte von mir gelesen. Egal ob es nur Gedanken waren oder wirklich Geschichten. Sie hatten eines gemeinsam. Meine triste Einstellung dem Leben gegenüber.

Zum Beispiel sagte die Ich-Figur in einer Geschichte ihrem Gegenüber: „Ich habe alles versucht, doch ich schaffe es einfach nicht, im echten Leben glücklich zu sein.“ In diesem Moment befand sich die Ich-Figur in einer anderen Welt. In einer Welt, die ich mir zusammen mit einer Person aufgebaut habe, die ich im Internet kennengelernt habe. In einem sicheren Rahmen, einer Schreibcommunity.  Das absurde war, dass dieses Mädchen alle meine Gedanken kannte. Alle meine Sehnsüchte und Ängste. Und ich kannte ihre. Dies war der einzige Moment, in dem mich verstanden gefühlt habe. Denn sie dachte genauso über die richtige Welt wie ich. Sie verabscheute ebenfalls vieles, dass ihr in der Schule passierte.  Damals der Dreh- und Angelpunkt von allem. Ausgangspunkt meiner Probleme mit der Welt. Dachte ich jedenfalls. Weiterlesen

Warum?

Warum ist es nur so einfach den Kopf in den Sand zu stecken,
und so schwer immer 180% zu geben?

Warum ist es nur so einfach zu träumen,
und so schwer seine Träume wahr werden zu lassen?

Warum ist es nur so einfach zu planen,
und so schwer zu leben?

Warum ist es nur so einfach wegzuschauen,
und so schwer zu handeln?

Warum ist es nur so einfach stetig weiterzuleben,
und so schwer etwas zu ändern?

Warum ist es nur so einfach davonzulaufen,
und so schwer Entscheidungen zu treffen?

Warum ist es nur so einfach sich unter einer Decke zu verkriechen,
und so schwer sich der Welt mit voller Kraft zu präsentieren?

Warum ist es nur so einfach durch die rosarote Brille zu sehen
und so schwer der realen Welt in die Augen zu schauen?

genervt

genervt – das wäre mein Status gerade in Facebook wenn ich Mitleid von Leuten in Facebook haben wollen würde und gerade gefragt werden wollen würde, was denn los ist.

Aber stattdessen lasse ich lieber meinen Frust hier aus.
Ich bin genervt, wie schon gesagt. Warum?
Es gibt ja nichts Schöneres als Freunde. Aber auch nichts Anstrengenderes.
Ich glaube davon kann jeder ein Lied singen.
Worum es genau bei mir geht?
Darum, dass ich immer vorgehalten bekomme, keine Zeit zu haben, weil ich jedes Wochenende auf einem Tanzturnier verbringe oder Training habe.

Jetzt fällt das Turnier aus und was ist? Keiner hat Zeit. Das gibt es doch nicht.

Am Schlimmsten finde ich es, wenn Leute zusagen und dann wieder absagen. Das geht gar nicht.
Ich freue mich doch verdammt nochmal dolle diese Leute zu sehen und mit ihnen Zeit zu verbringen. Vielleicht war sogar etwas Größeres geplant, mit mehr Leuten, speziell ausgewählt in welcher Kombination das perfekt passen würde. Oder man ist gespannt wie diese Konstellation an Leuten funktioniert. Also kommt neben der Vorfreude auch noch Spannung dazu.
Da ist die Enttäuschung natürlich noch mal viel größer.
Das Gefühl, dass sich in mir breit macht, wenn ich lese, dass der oder die andere doch nicht kann, oder viel später als gedacht, das kann ich nicht genau beschreiben, aber ich denke mal, jeder kennt es. Diese Mixtur aus Traurigkeit und Wut.

Schrecklich.

Ich sage ja, ich bin genervt. Richtig genervt.
Und leider hat sich meine Hoffnung nicht bewehrt, dass die Wut nachlässt, wenn ich das hier schreibe.
Oder es ist doch eher Enttäuschung.
Lustlosigkeit…

Ach keine Ahnung, irgendwas halt.

Bis demnächst,

nadjenxo