Der Weg zum glücklich sein…?

Mein letzter Abend daheim – bei meinen Eltern in dem Haus in dem ich aufgewachsen bin und in dem ich die ersten 18 Jahre meines Lebens gelebt habe.

Zumindest mein letzter Abend dieser Weihanchtsferien. Vielleicht werde ich schon bald wieder hier her kommen. Aber es ist trotzdem jedes Mal ein komisches Gefühl. Ich habe jetzt zwei Wochen ungefähr wieder hier gewohnt und mich wieder eingewöhnt. Es ist, als ob mein „neues“ Leben da draußen ein Traum gewesen wäre, ein langer Traum, von dem ich vor zwei Wochen aufgewacht bin. Weiterlesen

HELAU!!!

Fühlt ihr das auch? Dieses Kribbeln im Bauch, das Adrenalin, das langsam in dir hochsteigt…
Nein ich meine nicht den heutigen Valentinstag, obwohl der natürlich auch für ein Kribbeln sorgt, ich meine die Fastnacht!

Es ist wieder soweit, die Hochsaison der fünften Jahreszeit ist eingeläutet seit Donnerstag – Weiberfastnacht – sieht man überall nur gut gelaunte und Unsinn treibende Menschen. Auch mich hat das Fastnachtsfieber angesteckt und ich kann es kaum erwarten, am Montag wieder dem großen Umzug zuzusehen. Naja, wobei ich mich mehr auf die Party nach dem Umzug, mitten auf der Straße freue. So viele fremde Menschen kommen zusammen um Spaß zu haben und glücklich zu sein. Die Verkleidungen geben ein Gruppengefühl und der übermäßige Alkohol zerstört es wieder. Wie auch immer, wenn man es nicht übertreibt werden das lustige Tage!

Ich bin total der Fastnachter, da mein Hobby, Showtanz unmittelbar ja davon abstammt und ich hoffe, ihr könnt den Spaß auch genießen!

Also, HELAU!
(oder wie auch immer das bei euch in der Region heißt) :D

PS: Ich weiß, es ist ein sinnloser Post, aber ich wollte einfach nur mal meine Freunde an dieser sonderbaren Jahreszeit mit euch teilen ;) )

Einfach nur Gedanken loswerden…

Das kann doch nicht sein. Ich habe mir gerade das Knie an der Schreibtischkante gestoßen und fange an mit heulen. Klar, es tut weh, aber ich bin doch keine fünfjährige mehr die wegen jedem bisschen weinen muss. Okay. Es ist mehr. Sehr viel mehr. Gerade habe ich wieder mit Schrecken festgestellt, dass meine Heizung nicht mehr warm wird. Ich habe eben noch geschaut, ob sie funktioniert, bevor ich gelüftet habe. Jetzt sitze ich im ausgekühlten Zimmer und sie funktioniert nicht mehr. In meiner neuen WG habe ich eine Gasheizung, der riesige Kasten hängt im Flur und blinkt – Fehlermeldung. Im Internet habe ich dazu Verschiedenes nachlesen können. Von Lebensgefahr bis die Heizung hat sich von alleine ausgestellt. Das geht jetzt schon mehrere Tage so. Es ist ein Glücksspiel ob die Heizung geht oder nicht. Die Vermieter sind momentan nicht erreichbar, ihr Geschäft unten im Haus gönnt sich noch Winterferien. Eigentlich sollte die Heizung auch gewartet werden am 1.12. Meine Mitbewohnerin meinte, sie verschiebt den Termin. Weil keiner von uns im Hause war an dem Tag. Gestern habe ich bei den Kontrollblättern nachgesehen. Kein 2014 Kontrollblatt drin. Doch sie behauptet der Typ wäre da gewesen. Der Hausmeister hätte ihn rein gelassen. Na super. Wozu wohne ich in einer WG? Um angelogen zu werden? Um nur Vorwürfe an den Kopf geworfen zu bekommen? „Man muss doch nicht bei den 10 Sekunden auf dem Klo die Heizung im Bad anmachen!“ „Du vergisst jedes Mal das Licht auszumachen!“ „Warum wohnst du überhaupt hier?“ Nein, der letzte Vorwurf wurde nicht ausgesprochen. Aber das frage ich mich. Warum habe ich mir das angetan? Ich wollte unbedingt umziehen. Das Zimmer war groß und günstig. Die Lage ideal. Doch von Tag zu Tag haben sich Wohnung sowie Verhältnis zu den Mitbewohnerinnen immer mehr verschlechtert. Gestern ist es eskaliert. Ich will hier nicht mehr sein. Jeden Tag Tränen. Gesundheitliche Probleme, Appetitlosigkeit, Zweifel an mir selbst, ob ich einfach WG-untauglich bin. Enttäuschung von der einen Mitbewohnerin, der ich bisher vertraut habe und der ich mich geöffnet habe. Ich schreibe demnächst Prüfungen, kann mich in dieser Wohnung aber einfach nicht zum Lernen bekommen. Wie soll man auch an einem Ort lernen, an dem man sich nicht wohl fühlt?
Der Plan: Ich fahre nach Hause. Dort wollte ich eigentlich erstmal nicht mehr hin, zumindest für zwei Wochen hier bleiben. Denn es ist jedes Mal eine Katastrophe wieder zurück in die Wohnung zu müssen. Daheim ist auch nicht mehr richtig mein zu Hause, auch wenn ich mein altes Zimmer noch habe und es sich noch sehr ähnlich sieht, ist es doch nicht mehr von mir bewohnt. Ich habe das Gefühl kein Zuhause zu haben. Denn es kommt noch ein dritter Ort hinzu, an dem ich mich permanent aufhalte und auch aufhalten will. Nur dass ich dort wirklich nichts für die Uni tue und nur das Leben genieße. Bei meinem Freund in seiner WG und seiner Stadt. Mein Sozialleben leidet darunter, wenn ich andauernd bei ihm bin aber ich kann nicht ohne ihn sein. Wir haben die Ferien fast komplett miteinander verbracht, waren im Urlaub und damit in einer gemeinsamen Wohnung. Es war so schön, dass es mir jetzt noch viel schwerer fällt alleine zu sein, ihn nicht mehr bei mir zu haben. Es ist okay, wenn man beschäftigt und abgelenkt ist. Aber es fehlt einfach, sich nachts an ihn zu kuscheln und morgens mit einer Umarmung aufzuwachen. Es fehlt morgens mit ihm zu frühstücken. Abends mit ihm auf der Couch zu sitzen und Karten zu spielen. Mit ihm spontan spazieren zu gehen, wenn einem nach frischer Luft ist. Der Kontakt über „WhatsApp“ und Co stresst uns. Telefonieren ist auch nicht das wahre. Treffen müssen wir planen, wobei wir eigentlich mehr spontane Typen sind. Zumindest er.
Dass ich noch vor einigen Tagen so glücklich und unbeschwert durch die Gegend gelaufen bin macht das ganze jetzt noch umso unerträglicher.
Wenigstens ein Hoch gibt es, dass ich in der Uni sehr gute Freunde gefunden habe. Ich hätte nur einfach gerne mehr Zeit für sie…
Und zu guter Letzt das große Problem eines jeden Studenten: das Geld und der Job. Ich brauche mehr Geld um mir eine bessere Wohnung leisten zu können. Hier kann ich nicht wohnen bleiben. Wirklich nicht. Aber wann soll ich einen Job noch unterbekommen?

Warum muss das alltägliche Leben nur so kompliziert und belastend sein?

Last Minuit DIY – Weihnachtsgeschenk

Weihnachten steht vor der Tür und wer kennt das nicht? Die letzte Panik vor dem besinnlichen Fest tritt ein – Hilfe! Ich brauche noch ein Weihnachtsgeschenk!

Eine sehr persönliche Geschenkidee ist das DIY- Memory Jar. Für die beste Freundin oder den Partner das Ideale Geschenk.

Ihr braucht:

Spielkarten (Skat, Mau Mau…)
Stifte
Ein Glas
Eine Schere (sehr schön sind Musterscheren)
Kleber
Papier
Deko-Granulat
Euer Gedächtnis

Es geht los:

Ihr schneidet die Spielkarten einmal in der Hälfte durch. Habt ihr eine Musterschere könnt ihr der Karte einen zackigen Rand verleihen. Dann schneidet ihr das Papier so zu recht, damit es auf die Karte passt und klebt es auf deren Rückseite (dort, wo die Karten alle gleich aussehen). Auf dieses Papier schreibt ihr eine Erinnerung, die ihr mit der zu beschenkenden Person teilt (zum Beispiel Klettern in der Kletterhalle) und denkt an witzige Anekdoten!
Wenn er ihr noch Pläne mit der Person habt, die ihr nicht vergessen wollt (wie zum Beispiel Jonglieren lernen oder so) dann könnt ihr diese auf Extra-Karten schreiben.
Nun kommen die fertigen Karten in ein Glas, das ihr vorher mit Deko-Granulat bis zu ein Viertel ungefähr befüllt habt, damit man die Karten bequem wieder aus dem Glas holen kann. Nun liegt es an euch, wie ihr das Glas verziert. Auf den Deckel könnt ihr ein schönes Bild von euch und der Person kleben. Ein Anhänger dran mit „Memory – Jar“ und voila. Das persönliche Geschenk ist fertig.

Viel Spaß beim Verschenken und Frohe Weihnachten :)
Eure Nadjenxo

Lieber Freund … Zukunft und so

Lieber Freund,

kennst du das? Du hast das Bedürfnis zu schreiben, deine Finger auf den Tasten zu spüren, das klappernde Geräusch als Hintergrundmusik und deinen Gedanken freien Lauf zu lassen – Deine Seele sprechen zu hören? Und dann startest du deinen Laptop, versuchst irgendeine bequeme Postiion zu finden um zu schreiben und bis das alles vollbracht ist, hast du deine Idee vergessen, dein Drang Worte auf ein weißes Blatt Papier zu bringen und sie zu Sätzen zu formen ist weg.
So geht es mir gerade, aber ich möchte nicht aufhören zu schreiben. Ich habe viel zu lange nicht mehr geschrieben, eine halbe Ewigkeit lang und ich merke, wie es mir schwer fällt, ordentliche Sätze zu formulieren oder auf Groß- und Kleinschreibung zu achten (auch wenn das zugegeben noch nie meine Spezialität war während einem Gedankenstrom auf so etwas banales zu achten, das sowieso nur die deutsche Sprache hat). Auch gibt es einen Grund, weshalb ich die Zeit investiert habe, meinen Laptop hochzufahren. Ich kann nicht mehr über längere Zeit einen Stift halten und damit schreiben. Mir tut die Hand nach einer Seite weh, einfach, weil ich dieser Tätigkeit in dem letzten halben Jahr überhaupt nicht mehr nachgekommen bin. Genauso wenig wie einen geregelten Alltag haben und früh aufstehen. Werde ich das denn überhaupt noch können? Und was genau habe ich denn in dieser Zeit gemacht? In der meine Freundin ganz Neuseeland bereist hat und nebenbei noch ihre hausmütterliche Ader aufgebessert hat und nun total selbstständig sein wird. Wobei ich auch das Gefühl habe, Selbstständig geworden zu sein in diesem einen halben Jahr. Aber warum fällt es mir dann so schwer auszuziehen. Mein Elternhaus zu verlassen und endlich auf eigenen Füßen zu stehen? Warum ist jeder Rückschlag und jede negative Eigenschaft in meiner Wohnung so effektvoll, dass sie mich dazu bringt, dass ich nicht hier ausziehen möchte? Warum kann ich nicht einfach kalt meinem Vater ins Gesicht sagen: Deine Tochter ist 19 und studiert. Sei froh, wenn sie versucht eigenständig zu werden und ihr eigenes Leben in die Hand nimmt, wenn er jeden Tag damit ankommt, dass er es nicht glauben kann, dass ich ausziehe und dass er mich vermissen wird und bla. Warum nimmt mich das so mit, dass ich ihm ins Gesicht sagen möchte: Okay, ich bleibe hier?
Weil das so verdammt einfacher wäre. Aber dann würde ich nicht merken, wie viel mir meine Eltern bedeuten, weil sie mir daheim auf die Nerven gehen würden. Weil sie mich daran hindern würden, auf eigenen Füßen zu stehen, eigene Erfahrungen zu machen. Deswegen muss ich ausziehen.
Außerdem ist der Weg in die FH sonst viel zu lange.
Die FH. Der Gedanke erfreut mich so dolle und doch macht er mir so viel Angst. Wobei, ich merke gerade, das rede ich mir ein. Ich denke noch in meinem alten Schema: Ich bin ein graues, unauffälliges Mädchen, dass sich anpasst und gerne mitläuft, dass leise ist und andere reden lässt. Vorhin ist mir eine Eigenschaft davon wieder eingefallen, und jetzt an mir aufgefallen. Nun ja, sie ist mir leider entfallen (tut mir Leid, bis eben wusste ich sie noch) aber das hat mich daran erinnert, wie stark ich mich entwickelt habe. Ich habe meinen eigenen Charakter und ich hoffe, das Mittelmaß an Anpassung und Abgrenzung zu finden. Denn es gibt nichts Schlimmeres als Menschen, die immer ja und super und toll so den Dingen sagen, die die neuen möglichen Freunde von sich geben. Es gibt aber auch nichts Schlimmeres als immer nur nein und was für ein Mist ist das denn? Dazu zu kommentieren. Man muss seinen eigenen Charakter haben und auf keinen Fall langweilig sein. Aber ich bin doch langweilig oder? Ich gehe direkt von der Schule an die FH. Habe nichts Spannendes gemacht dazwischen. Naja, ich hatte es ja versucht. Ich hatte mich für einen europäischen Freiwilligendienst beworben. Mein Traum war es, nach Spanien zu gehen und dort als Freiwilliger in einer Kindereinrichtung zu helfen. Du liest richtig, es WAR mein Traum. Eigentlich sollte er es immer noch sein, auch wenn es dieses Mal nicht geklappt hat, oder gerade deswegen. Aber er ist es nicht mehr. Ich bin ganz froh, dass ich nicht angenommen wurde oder auch nicht den Trostpreis, Italien und mit Senioren arbeiten genommen habe. Es scheint doch einen Grund zu geben, dass ich dieses Jahr nicht machen konnte… ich habe mich nicht genug angestrengt. Wenn man etwas wirklich will, von Herzen, dann tut man doch alles dafür. Doch das habe ich definitiv nicht. Nach drei Versuchen habe ich aufgegeben. Der erste Harken, es wäre für ein ganzes Jahr gewesen, ich hätte erst in einem Jahr angefangen. Da wäre ich noch mehr raus gewesen aus dem Lernen und geistlichem Arbeiten. Ich möchte jetzt studieren. Ich finde es genau richtig, nicht direkt im Sommersemester (ich hatte mein Abitur bereits im März vollendet) mit dem Studium angefangen zu haben. Das halbe Jahr und dessen Freiheiten und kleine Reisen haben mich geprägt und auch vor allem meiner Beziehung sehr gut getan. Wirklich langweilig war mir höchstens mal eine Woche lang. Auch wenn ich nicht weit weg war, ich war selten daheim und auf diesen kleineren Sachen bin ich auch stolz. Ich hebe mir die große weite Welt noch etwas auf. Sozusagen, um Spannung in mein Leben zu bringen. An meiner Wand hängt eine große Weltkarte. Und jedes Mal, wenn ich kurz einen Moment für mich habe, in dem ich nicht irgendwie herumwusele, dann schaue ich auf diese Karte und atme tief ein und aus. Denn das ist mein Traum. Diese Welt zu erkunden. Es ist mein Dessert vom Leben. Das beste kommt zum Schluss. Zugegeben, ich hätte gerne eine erste Kostprobe genommen, aber ich denke, die werde ich mir im Studium bei einem Auslandssemster gönnen. Denn dafür werde ich alles tun. Ich bereue es schon, nicht genau zu wissen, in wie weit sich das Leben in einer realen High School von dem Film „High School Musical“ unterscheidet. Dann möchte ich doch gerne den Unterschied zwischen dem tatsächlichen Collage Leben haben und dem in „22 Jump Street“ (Ist der letzte Collage Film den ich gerade gesehen habe :D). Ob ich wirklich nach Amerika stehe, das steht noch offen, aber ich werde ein Semester in einem anderen Land verbringen. Auch wenn da leider wieder meine Beziehung ins Spiel kommt. So eine lange Pause, in der man sich nicht sieht, ist schwer und kann durchaus der Beziehung schaden. Doch bis dahin, sind wir gerade einigermaßen lange genug zusammen, dass wir das schaffen sollten… okay, genug geschwafelt und Romantik und so, denkst du jetzt vielleicht. Du willst ja schließlich meine Gedanken hören und nicht einen Schnulzfilm vorgespielt bekommen.
Auch wenn ich mir wirklich im Moment manchmal so vorkomme, als sei ich mit in genau so einem Film. Gestern noch, da hatte ich einen Moment, in dem mir der Gedanke kam: Er macht mich so unglaublich glücklich. Ich hoffe wirklich so sehr, dass ich das hinbekomme, mit dem neuen Leben und ihm. Ich meine, er ist zum Glück Teil meines erwachseneren Ichs. Er hat mich sozusagen gefordert und sehr viel zu meinem Vertrauen in mich und in das Leben beigetragen. Manchmal frage ich mich, ob es nicht sogar zu viel ist. Jedenfalls… wie wird das, wenn ich neue Freunde finde, Partys mache, er nicht immer dabei sein kann oder einfach nicht in die Gruppe passt? Daran darf ich nicht denken, denn ich merke gerade, genau das ist es, wovor ich Angst habe. Auch , dass ich in Versuchung gerate. Ich meine, im Ernst, in dem besten Jahr, als Erstsemestler, will man doch einfach nur Spaß haben, oder? Auch was Jungs angeht. Aber ich muss in uns vertrauen. Okay, jetzt wird es wieder zu schnulzig. Und ich merke auch, zu lang.
Danke, dass ich dir immer schreiben kann.

Deine xo

PS: Es tut mir Leid, diesen Brief nicht noch einmal überprüft zu habe, bevor ich dir ihn schicke, aber ich denke, durch Satzfehlstellungen und anderen Fehlern kannst du vielleicht sogar noch authentischer meine Gedanken verfolgen. Wenn nicht, dann verzeih mir meine Faulheit einfach so :D

DIY – Abschiedsgeschenk Fotohängerchen

Ich weiß nicht genau, wie ich das Ergebnis meiner Bastelsession nennen sol, aber der gewollte Effekt wurde erzielt. Der war, meiner Freundin ein wunderschönes, platzsparendes und glücklich machendes Geschenk zu gestalten. Das mit dem platzsparend kam dann leider nicht mehr so ganz hin, da ich vier oder fünf (ich weiß es gar nicht mehr) von diesen Dingern gebastelt habe. Aber es hat einfach so einen Spaß gemacht. Und da die Aufhänger sehr leicht sind, haben es sogar alle in den Koffer geschafft und zieren jetzt (hoffenltich :D) die Wände ihres neuen Zimmers in der Ferne. Hier geht’s zum DIY

DIY - Abschiedsgeschenk - Fotohängerchen

DIY – Abschiedsgeschenk – Fotohängerchen

„Was bist du gerade eigentlich? Du bist keine Schülerin mehr, du bist keine Praktikantin mehr, was bist du?“ Nach kurzem Überlegen: „Arbeitslos.“

Danke auch, Freund. Ja, okay, das bin ich gerade eigentlich ja wirklich. Mein Praktikum ist vorbei und ich warte nun aufs Studium. Das hört sich so an, als ob ich gerade am Vergammeln (sorry für den Ausdruck^^) bin, aber das stimmt zum Glück nicht. Was ich so mache, kann ich ja in einem anderen Post schreiben.

Eine Sache von denen, die ich mache, ist, mir Gedanken. Viele Gedanken. Manchmal liege ich abends in meinem Bettchen und auf einmal bekomme ich ein richtig unangenehmes Gefühl. Nein, nicht manchmal, fast jeden Abend kommt bei mir die Stelle vor dem Einschlafen, an der mein Gehirn genau einen Gedanken formuliert: „Ich habe Angst.“

Angst vor dem, was kommt. Noch nie war ich in einer Situation wie dieser. Dass mein Leben genau bis Anfang September geplant ist. Was dahinter kommt ist ein buntes Gemisch aus Farben. Vielen Farben. Dunkel und hell. Noch weiß ich nicht, welche Farbe überwiegen wird. Sprich, wie es mir gehen wird, wie das Studium ist, ob ich zu recht komme, ob ich Anschluss finde, ob ich glücklich sein werde. Ich weiß nicht mal wo und wie ich wohnen werde.
Für eine Uni oder FH habe ich mich auch noch nicht so ganz entschieden, um ehrlich zu sein. Die Pro und Contra Argumente heben sich leider gegenseitig auf. Und beworben habe ich mich einfach mal an allen, die meinen Studiengang anbieten. Das sind zum Glück nicht allzu viele. Auch habe ich mir jede Uni oder FH perslönlich angeschaut, war entweder zum Info-Tag dort oder habe die Studienberatung wahr genommen. Etwas, dass ich jedem rate, denn bei den Studiengangsbeschreibungen überliest man gerne die Stellen, die einem nicht passen. Überhören ist dann schon schwieriger. Auch ist die Stadt, in die man vielleicht ziehen wird, nicht mehr nur ein grauer unbekannter Punkt auf der Landkarte. Viel geholfen bei der Entscheidungsfindung hat es mir persönlich leider nicht, außer, dass ich meine Pro und Contra-Liste sehr gut mit vielen Punkten füllen kann. Aber zur Orientierung ist es sehr gut gewesen.

Mein Problem war nämlich, dass ich mir die Unis oder Fhs, die ich nicht kannte, schön und perfekt geträumt habe. Sie quasi in meine Traumwelt transporitert. Dort hinzufahren und mir alles anzuschauen hat mich auf den Boden der Tatsachen geholt und mir wurde klar, so wie ich es mir vorgestellt oder erträumt habe, ist es leider nicht. Irgendetwas stimmt immer nicht überein.

Wenn ich nur wüsste, dass es mir auf jeden Fall gefallen würde, und sich der Umzug lohnt, das wäre noch einmal eine Hilfe. Wäre es? Ich weiß es nicht…

 

genervt

genervt – das wäre mein Status gerade in Facebook wenn ich Mitleid von Leuten in Facebook haben wollen würde und gerade gefragt werden wollen würde, was denn los ist.

Aber stattdessen lasse ich lieber meinen Frust hier aus.
Ich bin genervt, wie schon gesagt. Warum?
Es gibt ja nichts Schöneres als Freunde. Aber auch nichts Anstrengenderes.
Ich glaube davon kann jeder ein Lied singen.
Worum es genau bei mir geht?
Darum, dass ich immer vorgehalten bekomme, keine Zeit zu haben, weil ich jedes Wochenende auf einem Tanzturnier verbringe oder Training habe.

Jetzt fällt das Turnier aus und was ist? Keiner hat Zeit. Das gibt es doch nicht.

Am Schlimmsten finde ich es, wenn Leute zusagen und dann wieder absagen. Das geht gar nicht.
Ich freue mich doch verdammt nochmal dolle diese Leute zu sehen und mit ihnen Zeit zu verbringen. Vielleicht war sogar etwas Größeres geplant, mit mehr Leuten, speziell ausgewählt in welcher Kombination das perfekt passen würde. Oder man ist gespannt wie diese Konstellation an Leuten funktioniert. Also kommt neben der Vorfreude auch noch Spannung dazu.
Da ist die Enttäuschung natürlich noch mal viel größer.
Das Gefühl, dass sich in mir breit macht, wenn ich lese, dass der oder die andere doch nicht kann, oder viel später als gedacht, das kann ich nicht genau beschreiben, aber ich denke mal, jeder kennt es. Diese Mixtur aus Traurigkeit und Wut.

Schrecklich.

Ich sage ja, ich bin genervt. Richtig genervt.
Und leider hat sich meine Hoffnung nicht bewehrt, dass die Wut nachlässt, wenn ich das hier schreibe.
Oder es ist doch eher Enttäuschung.
Lustlosigkeit…

Ach keine Ahnung, irgendwas halt.

Bis demnächst,

nadjenxo