Schreiben

Ich habe auf reingelesen die Blogparade von madameflamusse vielleicht etwas sehr spät entdeckt, dennoch finde ich sie eine wunderschöne Idee. Nachdem ich mir einige der Texte zur Aufgabenstellung aus dem ersten Teil der Blogparade durchgelesen habe, hat mich nun selbst das Fieber erwischt, unbedingt meine Geschichte zum Schreiben festzuhalten.

Ganz klassisch hat bei mir das Tagebuchschreiben mit meinem ersten Tagebuch angefangen, dass ich von meinen Eltern geschenkt bekommen habe. Es waren Pferde darauf und ein blauer Glitzerstift sollte meine Worte auf das grüne Papier bringen. Zu dem Zeitpunkt war ich in der Grundschule und habe Schreiben gelernt. Mit der schönen Rechtschreibung hatte ich zu dem Zeitpunkt allerdings noch keine Freundschaft schließen können (um ehrlich zu sein, bis heute noch nicht). Somit ist es einfach nur eine große Freude dieses Tagebuch zu lesen. Die süßen Geschichten, die einfachen Formulierungen und die kreative Art, die Buchstaben aneinanderzureihen, dass es wenigstens ausgesprochen so klingt, als hätte man es einigermaßen richtig geschrieben, bringen mich jedes Mal zum Schmunzeln. Weiterlesen

Leben … am liebesten in einem Paralleluniversum

Als ich am Wochenende daheim war habe ich mal wieder in einem meiner alten Notizbücher gestöbert und alte Texte von mir gelesen. Egal ob es nur Gedanken waren oder wirklich Geschichten. Sie hatten eines gemeinsam. Meine triste Einstellung dem Leben gegenüber.

Zum Beispiel sagte die Ich-Figur in einer Geschichte ihrem Gegenüber: „Ich habe alles versucht, doch ich schaffe es einfach nicht, im echten Leben glücklich zu sein.“ In diesem Moment befand sich die Ich-Figur in einer anderen Welt. In einer Welt, die ich mir zusammen mit einer Person aufgebaut habe, die ich im Internet kennengelernt habe. In einem sicheren Rahmen, einer Schreibcommunity.  Das absurde war, dass dieses Mädchen alle meine Gedanken kannte. Alle meine Sehnsüchte und Ängste. Und ich kannte ihre. Dies war der einzige Moment, in dem mich verstanden gefühlt habe. Denn sie dachte genauso über die richtige Welt wie ich. Sie verabscheute ebenfalls vieles, dass ihr in der Schule passierte.  Damals der Dreh- und Angelpunkt von allem. Ausgangspunkt meiner Probleme mit der Welt. Dachte ich jedenfalls. Weiterlesen