Vergangenheit. Gegenwart. Zukunft.

Drei Begriffen, drei Worte, die jeder von uns benutzt. Sie stehen im Wörterbuch, sie sind in unserem normalen Sprachgebrauch. Aber ist dir auch bewusst, dass sie unser ganzes Leben beschreiben? Unser Dasein auf der Welt?

Die Vergangenheit ist, was dich geprägt hat. Was dich ausmacht, woraus dein Charakter entstanden ist. Schlechte Erfahrungen, Hürden, die du nehmen musstest , haben dich gestärkt.
Positive Erlebnisse und schöne Tage zaubern dir immer noch ein Lächeln auf die Lippen und geben dir Lebensmut.

Die Gegenwart ist, was du tust. Wie lange geht die Gegenwart, ab wann ist etwas Vergangenheit? Das weiß wohl niemand so genau. Aber sie ist das hier und jetzt. Dein Leben. Momente, die zu schnell oder zu langsam vorüber gehen.

Die Zukunft ist das, was dir Kopfzerbrechen bereitet. Sie schenkt dir Hoffnung, gibt dir Angst und will, dass du mutig bist. Dass du dein Leben in die Hand nimmst, planst, dein hier und jetzt managest, damit du deine Ziele in der Zukunft erreichst.

Es gibt verschiedene Arten von Menschen. Diejenigen, die in der Vergangenheit leben und nur an das deken, was war. Es gibt Menschen unter uns, für mich die wahren Lebensmeister, die „Carpe Diem“ perfekt beherrschen. „Lebe den Augenblick“, das Motto, nachdem ich gerne Leben würde. Aber es klappt einfach nie. Denn die Zukunft geht mir nicht aus dem Kopf. Oder eben die Vergangenheit. Dann gibt es noch die Menschen, die immer einen Schritt voraus sind und ihr Leben bis zu einem bestimmten Punkt perfekt durchgeplant haben.

Naja und dann gibt es noch die „Normalos“, die weder das eine noch das andere sind. Also keine der Lebensarten perfekt beherrschen sondern im totalen Gedankenchaos leben. So wie ich eben.
Gerade mit meinem Drang, immer alle meine Emotionen und Gedanken in Worten auszudrücken, habe ich genug schriftliches Material um mich in die Vergangenheit zu träumen.
Entweder überkommt mich dann ein Gefühl, der Sehnsucht und der Wehmut. Nach unerreichten Zielen, die ich nie mehr erreiche werde, oder nach Dingen, die zu Ende gegangen sind ohne, dass ich es wirklich wollte.

Oder es überkommt mich Stolz, wenn ich an Hindernisse denke, die ich gemeistert habe, oder Projekte, die ich abgeschlossen habe.

In der Gegenwart zu leben fällt mir einfach nur schwer, oft sind meine Gedanken wie bereits gesagt entweder in der Vergangenheit, weil ich zum Beispiel nach vergleichbaren Situationen suche, oder in der Zukunft, weil ich mir denke, was mache ich danach. Oder eben noch weiter in der Zukunft, wie zum Beispiel bei meinem Auslandssemester. Hierbei sind aber auch träumerische und reale Zukunftsgedanken zu unterscheiden. Letzteres kenne ich nicht so gut.

Aber egal was für ein Mensch man ist, man sollte immer versuchen den Moment zu genießen, auch wenn es noch so schwer fällt. Aber das weiß wohl jeder von uns.

 

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Reden

Ein ganz kurzer Post von mir zu später Stunde. Aber ich muss es einfach aufschreiben und ich möchte es als Tipp für jeden geben.

Redet!

Einen Gedanken in sich hineinzufressen hilft nicht. Vor allem nicht, wenn es darum geht, dass ihr ein Problem mit einer anderen Person habt.

Redet offen darüber anstatt die ganze Sache zu beenden oder zumindest anstatt alles nur noch pessimistisch zu sehen. Es können Wunder geschehen. So war es bei mir.
Ich hoffe, ich werde meine Weisheit das nächste Mal sofort anwenden, anstatt zu schweigen bis es unerträglich wird.