Meine Leidenschaft zu Schreiben

Wie man sich sicherlich denken kann, habe ich als Bloggerin eine Leidenschaft für das Schreiben. Hiermit meine ich nicht, sinnlose Wörter aneinanderreihen sondern Texte überlegen und Geschichten erzählen.

Leider weiß ich nicht genau, wie vielen Menschen es so geht, aber ich kann mir vorstellen einigen.

Dir zum Beispiel?

Kennst du das Kribbeln in den Fingern, wenn du eine Computertatstatur vor dir ansiehst? Kennst du dieses Verlangen, ein leeres weißes Blatt mit Buchstaben zu füllen? Und kennst du dieses geniale Gefühl, wenn dir eine Idee für eine neue Geschichte in den Kopf kommt?

Konntest du alle Fragen mit Ja beantworten? Dann kommen dir die folgenden Gedanken bestimmt auch bekannt vor. Ob nach dem Schreiben oder bereits vor dem Verfassen deiner neuen Idee:

Wer wird das lesen? Macht es Sinn? Gibt es diese Geschichte nicht schon so? Wo kann ich es veröffentlichen?

Jedes Mal wenn ich eine Buchhandlung betrete und die Vielfalt an Büchern mich erschlägt, bekomme ich ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Ich möchte auch, dass mein Name das Cover eines Buches schmückt. Doch der Weg dahin ist sehr schwer, und selbst wenn es dort liegt, wer wird es lesen? Wie viele werden es kaufen?

Dennoch, ich kann diesem Drang zu Schreiben einfach nicht widerstehen. Dieses Hobby ist wichtig für mich und tut mir gut. Manchmal gibt es Momente, in denen ich einfach nur einen Text zaubern will, ohne das Schreiben geht es bei mir nicht. Ich merke, wie mir etwas fehlt, wenn ich nicht Schreibe. Doch oft fehlt mir ein Thema, eine Geschichte, die Zeit oder die Motivation.

Es muss ja nicht gleich ein Buch sein, das ich veröffentliche. Ich würde sehr gerne eine Kurzgeschichte verfassen. In einem Roman, der von jemandem anderen Herausgegeben wird zusammen mit anderen Kurzgeschichten. Oder ich sage besser: Ich würde gerne wieder eine Kurzgeschichte schreiben. Denn ich habe bereits eine veröffentlichte Kurzgeschichte geschrieben.Tollkirschen der Nacht cover


In dem Buch: Tollkirschen der Nacht, Herausgegeben von Stefan Geymayr.


Wie ihr seht, wenn ihr den Link anklickt, ist das Buch am Ende nur als E-Book erschienen. Aber immerhin, es ist erschienen. Ich weiß leider nicht, wie viele davon verkauft wurden, aber es macht mich stolz, dass ich damals gefragt wurde ein Teil dieses Buches zu werden. Stefan Geymayr hatte mich damals auf einem Internet Schreibportal gefunden und angeschrieben. Deswegen weiß ich leider nicht, wie man dazu kommt, an einer Kurzgeschichtensammlung teilzunehmen. Aber ich hoffe, wieder entdeckt zu werden, irgendwie…

Und bis dahin werde ich meine Schreiblust in ungesehenen Texten, als Bloggerin für einen lokalen Blog und hier auf dem Blog ausleben :)

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Ein Gedanke zu “Meine Leidenschaft zu Schreiben

  1. „Wer wird das lesen? Macht es Sinn? Gibt es diese Geschichte nicht schon so? Wo kann ich es veröffentlichen?“

    Zu mindestens die dritte Frage sollte dir keine Sorge machen. Die Tatsache, das eine Geschichte schon einmal veröffentlich wurde, ist z.b. bei historischen Stoffen eher die Regel als die Ausnahme. Wieviele Romane, Erzählungen und Novellen gibt es z.b. über die Ritter der Tafelrunde? Und ist es nicht so, dass immer wieder dieselben Ereignisse erzählt werden, jedoch aus ganz unterschiedlichen Perspektiven?

    Soll heißen: Ich möchte den Wert eines Plots nicht mindern, aber viel eher ist es die Sprache, die den Leser dazu bringt eventuell nochmal genau dieselbe Geschichte zu lesen. Besser geschrieben, spannender, nachvollziehbarer.

    Es gibt zwei/drei Dinge, die ich für essentiell halte: 1.) Eine Geschichte muss interessant sein (das wird sie in der Regel durch Konflikte, Probleme und Eskalationen), 2.) Eine Geschichte muß nachvollziehbar, ernsthaft und ehrlich sein. Sie muss den Leser emotional berühren und mitempfinden lassen, was da passiert. Das heißt, der Autor muss aus sich selbst schöpfen und unter Umständen ehrlicher sein, als er sein wollte. 3.) Der Gedanke an den Leser ist nicht schlecht, aber im Grunde muss man sich selbst zum Leser machen. Würde ich es kaufen? Warum würde ich es kaufen?

    Wenn man mit diesen Fragen umgehen kann, dann beantwortet man sich die ersten 3 Fragen schon selbst, und die letzte Frage ergibt sich vielleicht.

    Man sollte jedoch bedenken, um was es einem geht: Wenn es darum geht, gelesen zu werden, dann ist es nicht immer der beste Weg auf eine Buchveröffentlichung zu warten oder diese selbst zu initiieren. Gelesen wird ein unbekannter Autor nicht, weil er plötzlich ein Buch hat, sondern weil er dieses Buch erstmal verschenkt, auf Lesungen geht, Meer-And-Greet-Aktionen macht usw.

    Wer nur gelesen werden will, der kann auch bloggen, oder auf Poetry Slams gehen oder ähnliches. Um gelesen zu werden, braucht es heute kein Buch mehr.

    Wer irgendwann einmal damit Geld verdienen will, der kommt um das Buch natürlich nicht rum. Auch wenn die Chancen sehr klein sind.

    Ich erwähne das, weil ich mir manchmal Sorgen machen, dass an dem aktuellen Wunsch nach einem Buch eigentlich nur Covergestalter, Self-Publishing-Firmen und ähnliche verdienen.

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