Monday love#

Regenbogen <3

ludorn

ludorn hamburg regenbogen

Der Himmel über Hamburg..
Photo: ludorn

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Alter Mann

Ich saß auf einer Bank in der Stadt und habe auf meinen Bus gewartet. Weil ich heute eindeutig zu viel gelaufen bin, war ich sehr froh, als ein Platz frei wurde. Wenn auch ein sehr enger. Denn in der Mitte der Bank saß ein älterer Mann. Nennen wir ihn Opa, denn so stellle ich mir einen Opa vor (ich habe meine nicht kennen lernen können). Er hatte einen großen Strohhut auf und sah damit so niedlich aus, dass ich ihn anlächelte, als ich mich setzte. Wahrscheinlich deswegen fing er an mit mir zu reden. Wir stellten fest, dass wir auf den gleichen Bus warten. Durch seine Erzählungen erfuhr ich, dass er schon seit seiner Jugend hier wohnt. Das hat mich überrascht. Weil ich ja weg möchte.  Mehr sehen will. Er fragte daraufhin: „In die große weite Welt? „.  Naja so weit dann auch wieder nicht. Erstmal. Aber er schien es mir zuzutrauen.

Alleine dieser Gedanke, für immer in der gleichen Gegend, vielleicht sogar im gleichen Ort zu wohnen… ist schrecklich. Für mich. Irgenwie…

Jedenfalls hat das Gespräch mich zum Nachdenken gebracht, aber eigentlich fande ich es einfach nur schön, dass die Welt ein Stückchen Anonymität verloren hat.

Nadjenxo

Kaudawelsch

Kauderwelsch. Ja, diese Überschrift trifft es. Es geht gerade so viel vor in mir, dass ich es gar nicht richtig zusammenfassen kann. Jedenfalls zieht es meine Stimmung ziemlich runter. Erst einmal hat meine Freundin mich an ein Problem erinnert, das bestimmt viele kennen und das sie zur Zeit hat und ich schon oft genug hatte.

Kennt ihr das? Ihr seid mit jemandem anderen Geschlechts richtig gut befreundet. Wenn ihr Zeit mit der Person verbringt fühlt ihr euch wohl und verstanden. Ihr könntet stundenlang mit ihr reden und denkt euch, wie toll es ist, mit dieser Person befreundet zu sein. Sie ist euch wichtig, aber ihr seid nicht verliebt. Sondern genießt einfach nur die Freundschaft. Redet vielleicht sogar über eure Probleme die euer Liebesleben betreffen.
Und dann kommt es. Die Person gesteht euch, dass sie Gefühle hat. Mehr als Freundschaft empfindet. Sie versucht vielleicht sogar euch zu küssen. Ihr seid total geschockt.
Was soll man dann machen? Der Person, die einem so unglaublich wichtig ist, wehtun? Sich selbst wehtun, wenn man sagt, dann können wir keinen Kontakt mehr haben, denn ich empfinde nicht mehr als enge Freundschaft für dich. Eindeutige Zwickmühle, die alles kaputt macht. Noch heute geht es mir schlecht, wenn ich mir Bilder anschaue, auf denen man einfach nur Freunde war.
Der Gedanke der Person so wehgetan zu haben ist Mist und der Verlust eines guten Freundes ebenfalls…

Was beschäftigt mich noch?
Die freie Zeit. Reisen. Ich will Reisen, habe Fernweh.
Seit meinem Abitur hatte ich keine freie Zeit. Erst war ich für kurze Zeit in Barcelona und dann habe ich ein Praktikum gemacht, bin an langen Wochenende zu Freunden gereist. Das Praktikum endet bald und ich mache zwar noch zwei Reisen, aber ich habe auch viel freie Zeit. Die mich daran erinnert, dass ich diese Zeit zwischen Abitur und Studium anders nutzen wollte. Ich wollte, dass es eine mega Zeit wird. Sie mich reifer werden lässt und mich bereit macht, fürs Studium. Ich wollte einen Freiwilligendienst im Ausland machen. Aber irgendwie habe ich nichts Richtiges gefunden und Absagen bekommen. Das macht mich jetzt traurig. Wenn ich in facebook die Bilder der anderen sehe, die gerade eine mega Zeit im Ausland haben, dann will ich das auch.

Kommen wir zum nächsten Punkt. Studium. Wie schon zuvor einmal geschrieben habe ich mich für drei verschiedene Städte beworben. Und mich immer noch nicht wirklich entschieden, was ich nehmen soll, werde ich überall genommen. Und dann der Gedanke vom Ausziehen, eine krasse Wende im Leben zu haben. Der macht mir Angst. Aber auf der anderen Seite finde ich es unglaublich spannend, eine neue Stadt, neue Leute, neue Wohnung…

Es gibt noch einen Punkt, der mich gerade herunterzieht. Es ist die Sehnsucht nach viel Zeit mit einem Menschen, was gerade nicht möglich ist…

genervt

genervt – das wäre mein Status gerade in Facebook wenn ich Mitleid von Leuten in Facebook haben wollen würde und gerade gefragt werden wollen würde, was denn los ist.

Aber stattdessen lasse ich lieber meinen Frust hier aus.
Ich bin genervt, wie schon gesagt. Warum?
Es gibt ja nichts Schöneres als Freunde. Aber auch nichts Anstrengenderes.
Ich glaube davon kann jeder ein Lied singen.
Worum es genau bei mir geht?
Darum, dass ich immer vorgehalten bekomme, keine Zeit zu haben, weil ich jedes Wochenende auf einem Tanzturnier verbringe oder Training habe.

Jetzt fällt das Turnier aus und was ist? Keiner hat Zeit. Das gibt es doch nicht.

Am Schlimmsten finde ich es, wenn Leute zusagen und dann wieder absagen. Das geht gar nicht.
Ich freue mich doch verdammt nochmal dolle diese Leute zu sehen und mit ihnen Zeit zu verbringen. Vielleicht war sogar etwas Größeres geplant, mit mehr Leuten, speziell ausgewählt in welcher Kombination das perfekt passen würde. Oder man ist gespannt wie diese Konstellation an Leuten funktioniert. Also kommt neben der Vorfreude auch noch Spannung dazu.
Da ist die Enttäuschung natürlich noch mal viel größer.
Das Gefühl, dass sich in mir breit macht, wenn ich lese, dass der oder die andere doch nicht kann, oder viel später als gedacht, das kann ich nicht genau beschreiben, aber ich denke mal, jeder kennt es. Diese Mixtur aus Traurigkeit und Wut.

Schrecklich.

Ich sage ja, ich bin genervt. Richtig genervt.
Und leider hat sich meine Hoffnung nicht bewehrt, dass die Wut nachlässt, wenn ich das hier schreibe.
Oder es ist doch eher Enttäuschung.
Lustlosigkeit…

Ach keine Ahnung, irgendwas halt.

Bis demnächst,

nadjenxo

 

„Spiel des Lebens“

Ich habe es nie wirklich gemocht dieses Spiel.
Umso weniger mag ich es, dass ich mich gerade so fühle als wäre das Spiel real geworden.

Wer kennt das nicht?  Sein eigenes Leben planen, Entscheidungen fällen, organisieren, nachdenken, die unterschiedlichsten Emotionen bei ein und dem selben Gedanken haben, verwirrt sein.  Einfach nur verwirrt sein.

Jeder Erwachsene sagt dir, informiere dich gut über das was du machen willst.  Also über deine Zukunft.  Aber irgendwann sind rs zu viele Informationen.  Der Kopf schließt.  Will nichts mehr hören und auch nichts mehr sagen.  Schon gar nicht auf die Frage antworten: was hältst du jetzt davon?
Welche Fragen ich meine ist: was hältst du jetzt von diesem Studiengang? Wo gefällt es dir am besten? 
Meine Entscheidungschwierigkeit beginnt schon bei der Frage Universität oder fh?
Aber darüber wollte ich gar nicht schreiben.  Ich wollte diesen Prozess und diesen Status in dem ich mich gerade unweigerlich befinde allgemein halten.
Das Schlimmste ist das Gefühl, man befände sich auf der Wartebank. Dabei beobachtet man die anderen, Mitschüler, Freunde, Familie,  fremde Menschen wie jeder in einen Bus einsteigt. Wir jeder weiß in welchen man einsteigen muss. Nur man selbst wartet auf seinen Bus. Auf den richtigen Bus. Doch wie findet man den?

Regentage

Regentage sind für mich nur etwas Negatives, wenn ich geplant habe, draußen im Freien etwas zu unternehmen.
Aber eigentlich mag ich Regentage. Zumindest im Sommer. Nach einer langen Zeit voller Hitze.

Denn es gibt nichts Schöneres als daheim oder bei und mit jemand anderem auf der Couch zu sitzen. Dämmerlicht anzuhaben, weil das Licht von draußen nicht ausreicht und ein Fenster offen zu haben.
Der Regen prasselt gleichmäßg auf die Erde und breitet ein beruhigendes Gefühl aus. Die frische, nach Regen duftende Luft weht herein mit einem Hauch von der restlichen Wärme des Sommertages…

Und wem das zu langweilig ist, der geht raus und vollzieht einen Regentanz! :D

My life

Enjoy. Feel. Breathe.

Den Versuch nach diesem Motto zu leben habe ich schon seit langem gestartet.
Genauso wie nach folgendem Motto:

Lebe den Augenblick – Carpe Diem

Ab und zu gelingt mir das auch. Leider nur ab und zu.
Und dann kommt dieser Schreibdrang in mir hoch. Meine Gedanken aufzuschreiben. Das was ich fühle festzuhalten.

Das möchte ich hier tun.

Mal sehen was noch so dazu kommt…

Nadjenxo